Hildesheimer Allgemeine Zeitung

B 3: Drei Verletzte bei Unfall – darunter ein Kleinkind

Veröffentlicht von Alexander Raths am 09.02.2019.

Brüggen/Dehnsen - Bei einem schweren Verkehrsunfall haben am Samstagnachmittag drei Menschen erhebliche Verletzungen davongetragen. Unter ihnen befand sich auch ein einjähriges Mädchen – das Kind des Ehepaars aus Alfeld, das mit einem Kompaktvan des Typs VW Touran unterwegs war.

Nach Angaben der Feuerwehr ereignete sich der Unfall um 14.23 Uhr auf der Bundesstraße 3 zwischen der Abzweigung nach Brüggen und dem Weghaus Dehnsen. Insgesamt waren drei Personen in den Zusammenprall verwickelt.

Fahrer wollte Tier ausweichen

Bei dem Versuch einem Tier auszuweichen hatte der 33-jährige Mann am Steuer des Wagens, der in Richtung Alfeld fuhr, die Kontrolle verloren – und stieß daraufhin mit einem Straßenbaum zusammen.

Zufällig waren ausgerechnet zu diesem Zeitpunkt in der Nähe Rettungsfahrzeuge aus Alfeld unterwegs. Die waren eigentlich zu einem anderen Einsatzort beordert worden – doch die Retter griffen sofort auf der B 3 ein – und leisteten den Verletzten Erste Hilfe.

Rettungshelikopter im Einsatz

Während sie den Autofahrer und dazu auch das Kind schnell aus dem Unfallwagen befreien konnten, war die 29 Jahre alte Frau auf dem Beifahrersitz eingeklemmt. Sie musste von der Feuerwehr mit hydraulischem Rettungsgerät befreit werden. Weil ihre Verletzungen so schwer waren, alarmierten die Feuerwehrleute einen Rettungshelikopter. Der Hubschrauber „Christoph Niedersachsen“ war zügig zur Stelle und flog die 29-jährige Frau zu einer Hildesheimer Klinik.

Der Mann und auch das Kind wurden mit leichteren Verletzungen mit Rettungswagen ebenfalls in ein Hildesheimer Krankenhaus transportiert.

Fahrbahn voll gesperrt

Im Einsatz waren auf der Bundesstraße neben einem Notarzt- und drei Rettungswagen die Ortsfeuerwehren aus Brüggen, Banteln und Gronau mit sieben Fahrzeugen und insgesamt 43 Einsatzkräften. Die Einsatzleitung hatte der Gemeindebrandmeister Frank Kirchner. Die Straße war vorübergehend voll gesperrt – nach anderthalb Stunden wurde die Sperrung laut Polizei Elze aufgehoben.

Um was für ein Tier es sich bei dem Ausweichmanöver handelte, ist bislang ebenfalls noch offen. Die Polizei hat inzwischen Ermittlungen aufgenommen, um den exakten Hergang des Unfalls zu rekonstruieren. Der Schaden beträgt annähernd 4000 Euro.