Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Das M’era Luna 2019 – so lief der Samstag

Veröffentlicht von HAZ-Redaktion am 11.08.2019.

Hildesheim - Dutzende Bands gaben sich am Samstag auf den beiden Bühnen der M’era-Luna-Anlage im Hildesheimer Flugplatz die Klinke und die Gitarren in die Hand. Am heutigen Sonntag geht es munter weiter: Das komplette Programm mit den aktuellen Auftritten finden Sie hier.

Die Veranstalter rechnen auch in diesem Jahr wieder mit insgesamt bis zu 25 000 Besuchern, die auf dem Hildesheimer Flugplatz feiern. Neben der Musik ist wie üblich für ein schwarz-buntes Rahmenprogramm mit einer Fashionshow und einem großen Schminkzelt gesorgt. Bilder und Impressionen gibt es auf unserer Website und auf unserem Instagram-Account:


Entspannt, aber begeistert

Im Grunde war es wie sonst auch, wenn sonst auch etwas Gutes ist. Das Infield der Veranstaltung am Hildesheimer Flugplatz war prall gefüllt, das Wetter spielte mit einem Sonne-Wolken-Mix inklusive eines angenehmen Windes auch mit.

Musikprobe gefällig? Die Deathstars haben dem Publikum so richtig eingeheizt. Mit einem Industrial/Gothic-Metal wollten sie die Zuhörer erreichen – wehende Haare von Headbangern und textsichere Fans, die mit einstimmten, waren die Antwort.

Die nachgeholte Jubiläumsfeier

Als hatte die Menge nur darauf gewartet: Oomph, die Legenden der neuen deutschen Härte, legten standesgemäß los. Die Band feierte vor Kurzem das 25-jährige Jubiläum und veröffentlichte passend dazu ein neues Album, von dem es neben Klassikern aus der Bandgeschichte auch etwas zu hören gab.

Harte Gitarren, fettes Schlagzeug und aggressive Elektronik fegten über den Platz, Frontmann Dero animierte die Massen. Das Publikum musste sich gar nicht lange bitten lassen und war im Licht der Spätnachmittagssonne voll dabei – hüpfen, tanzen, Köpfe nicken: Superstimmung.



ASP: Ein fetter Abschluss des Tages

Dunkel war’s schon, der Mond schien helle, als der Headliner des Samstags den tollen Festivaltag beschließt: Mit einem Funkenrad und Feuerstößen erwiesen ASP dem M’era Luna die Ehre. Der Platz war gerammelt voll und das schwarze Volk zum Feiern aufgelegt. Theatralik und im weitesten Sinne melodischer, harter Rock mit elektronischen Elementen gehören bei der Band dazu, und Frontmann und Kunstfigur Asp verkörpert alles. Ein gelungener, fetter Abschluss des ersten Tages.