Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Der Grundstückskauf – eine Investition in die Zukunft

Veröffentlicht von HAZ Sonderthemen am 09.07.2019.

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Viele Menschen träumen davon, ein eigenes Haus nach ihren Wünschen zu bauen. Dafür ist zunächst der Grundstückskauf entscheidend – auf diesem wird das Haus schließlich einmal stehen, und zwar viele Jahre lang. Bauherren sollten sich deshalb vor dem Kauf besonders gut informieren. Die folgenden Aspekte können dabei helfen, das passende Grundstück zu finden.

1. Die richtige Lage

Stadt oder Land? Wie ist die Infrastruktur beschaffen? Die Lage kann später nicht mehr verändert werden und sollte daher eines der wichtigsten Entscheidungskriterien sein. Straßen, Häuser und die Landschaft: Das alles gehört mit zum Haus und sollte vorher genauestens unter die Lupe genommen werden. Auch das Grundstück selbst bringt einen eigenen Charakter mit sich und bietet dementsprechend Vor- und Nachteile.

2. Die optimale Größe

Die benötigte Grundstücksgröße und die Form hängen von den individuellen Bedürfnissen ab – und diese können sich im Laufe der Zeit ändern. So haben Familien mit Kindern andere Bedürfnisse als aktive Senioren. Selbst hier gibt es entscheidende Unterschiede, je nachdem, wie alt zum Beispiel die Kinder sind.

Durch die sogenannte Grenzbebauung muss das Haus mindestens drei Meter von der Grundstücksgrenze abstehen. Ein freistehendes Einfamilienhaus mit einer üblichen Hausgrundfläche von etwa 120 Quadratmetern benötigt somit unter Beachtung der erforderlichen Grenzabstände und je nach gewünschter Gartengröße etwa 400 bis 600 Quadratmeter Grundstück.

Auf manchen Grundstücken muss bis zu einem bestimmten Termin ein Gebäude errichtet werden.

3. Rahmenbedingungen des Baugebietes

Welches Haus auf einem Grundstück errichtet werden darf, hängt von den behördlichen Vorgaben ab. Der Bauherr sollte sich vor dem Kauf deshalb unbedingt über die Rahmenbedingungen im Baugebiet informieren. Je nach Bebauungsplan sind teilweise nur bestimmte Haustypen oder Größen zugelassen. Existiert kein Bebauungsplan, so muss sich der Bau an den umliegenden Bauten in der Nachbarschaft orientieren. Ein persönliches Gespräch mit einem kompetenten Bauträger bringt hier Klarheit.

4. Abrisse und Baumfällungen

Wenn auf dem Grundstück Schuppen, Garagen oder sonstiges Mauerwerk stehen, müssen diese mit Sicherheit abgerissen werden, was zusätzliche Kosten verursacht. Auch Bäume auf dem Grundstück können beim Bau des Traumhauses hinderlich sein: Häufig ist eine Fällgenehmigung zu beantragen, da nicht jeder Baum einfach beseitigt werden darf. Zudem ist es nicht zu jeder Jahreszeit möglich, umfangreiche Baumarbeiten durchzuführen. In jedem Fall sollten Bauherren dies in ihre Zeitplanung und die Baunebenkosten einkalkulieren. Auch über Altlasten unter der Erde sollte man sich genauestens informieren: Wenn beispielsweise Öl, Asbest oder andere Schadstoffe in die Erde gedrungen sind, muss der aktuelle Eigentümer die Kosten für eine Bodensanierung tragen, selbst wenn die Verunreinigung schon vor dem Kauf geschehen ist. Im Zweifelsfall sollte man sich ein Bodengutachten erstellen lassen, um etwaige frühere Nutzungen abzuklären.

5. Die Entwicklung des Baugebietes

Ein ganz besonderes Augenmerk sollte man auf die zukünftige Entwicklung des Baugebietes legen. Hierbei hilft ein Blick in den Flächennutzungsplan, der zum Beispiel Auskunft darüber gibt, ob später in der Nähe des Grundstücks eine Umgehungsstraße geplant wird, Windräder aufgestellt werden oder ein neues Gewerbegebiet entsteht.

Stadt oder Land? Die Lage kann später nicht mehr verändert werden.

6. Ein Blick ins Grundbuch

Ein früher Blick in den aktuellen Grundbuchauszug kann nicht schaden: Hierbei sollte man genau prüfen, ob etwaige Einschränkungen bestehen. Ein Problem können zum Beispiel Leitungsrechte sein: So können Versorgungsunternehmen oder Telekommunikationsunternehmen in Zukunft eventuell das Recht beanspruchen, eine oder mehrere Leitungen zu verlegen, was dann zur Einschränkung werden kann. Auch werden am Markt Grundstücke mit einem Bauzwang angeboten: Dies kann bedeuten, dass bis zu einem bestimmten Zeitpunkt ein Gebäude errichtet werden muss. Wer zunächst ein Grundstück kaufen und es erst einige Jahre später bebauen möchte, muss daher eventuell auf einen anderen Bauplatz ausweichen.

7. Kosten

Zu dem eigentlichen Grundstückspreis fallen Nebenkosten wie Grunderwerbssteuer, Notargebühren und Gerichtskosten für den Grundbucheintrag an. Die Grunderwerbssteuer beträgt in Niedersachsen derzeitig fünf Prozent des Kaufpreises. Und falls das Grundstück noch nicht vermessen wurde, muss man noch einmal um die 1000 Euro Vermessungskosten einkalkulieren. Nicht vergessen sollte man die Hausanschlusskosten. Auch hierfür muss man je nach Lage und Umfang einige tausend Euro zur Seite legen.

Mit einem Experten legt man den Traum vom Eigenheim von der Grundstückssuche bis zum Bau in vertrauensvolle Hände.

8. Die Erschließung des Grundstücks

Empfehlenswert ist es, nur erschlossene Grundstücke zu kaufen. Die Erschließungskosten sind dann bereits im Kaufpreis enthalten. Sind diese Kriterien nicht erfüllt, so müssen Bauherren zunächst selbst für die Erschließung des Grundstücks sorgen, was mit zusätzlichen Kosten verbunden ist. Ein Grundstück gilt als erschlossen, wenn unmittelbare Anschlüsse an das Stromnetz, die Wasserversorgung und die Kanalisation bestehen. Bereits erschlossene Grundstücke in guter Lage finden Bauherren zum Beispiel bei der Fischer-Bau GmbH mit Sitz in Laatzen, die derzeit freie Grundstücksplätze in der Region Hildesheim, Hannover, Braunschweig und Hameln anbietet.

9. Expertenrat

Für viele Bauherren ist der Kauf eines Grundstücks ein einmaliges Erlebnis, sodass sie häufig nur wenig Erfahrung mitbringen. Der Bau eines Hauses ist ein großes und verantwortungsvolles Vorhaben. Der Rat eines Experten kann dabei helfen, das passende Grundstück zu finden. Daher sollten sich Bauherren Kopien vom Grundbuchauszug sowie vom Bebauungs- und Flächennutzungsplan geben lassen und diese einem erfahrenen Ansprechpartner vorlegen. Mit der Entscheidung für einen professionellen Bauträger legen Kunden ihren Traum vom Eigenheim von Anfang an in erfahrene und vertrauenswürdige Hände. Die Fischer-Bau GmbH vermittelt ein Grundstück, setzt die Vorstellungen ihrer Kunden in konkrete Pläne um und kümmert sich um die Finanzierung. Anschließend baut sie in hervorragender Qualität und mit Termingarantie. "Wir begleiten das Bauprojekt in allen Phasen- vom Flächennutzungs- und Bebauungsplan bis hin zur eigentlichen Bebauung", so der Verkaufsleiter Dipl.-Ing. Uwe W. Hantel von der Fischer-Bau GmbH.