Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Eier mit Salmonellen in den Handel gelangt

Veröffentlicht von HAZ-Redaktion am 06.12.2018.

Hannover - Wegen Salmonellen ruft die Firma Eifrisch in vielen Bundesländern Eier aus Bodenhaltung zurück. Darauf weist das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hin. Betroffen seien Eier mit der Printnummer 2-DE-0351691 und Mindesthaltbarkeitsdaten vom 19. bis 24. Dezember 2018, teilte das Unternehmen aus Lohne mit.

Die Eier seien bei Netto in Bremen und teilweise Niedersachsen, bei Lidl in Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz, bei Aldi Nord in den Regionalgesellschaften Horst und Großbeeren, bei Rewe in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg sowie bei Kaufland in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verkauft worden. Die amtliche Rückverfolgung der Eier, die in den Handel gelangt sind, dauert laut Ministerium an.

Die Eier zu essen, ist gesundheitsgefährdend. Es können Magen-Darm-Erkrankungen auftreten. Eier mit der genannten Printnummer sollten in den Laden zurückgebracht oder in den Abfall geworfen werden.

Grundsätzlich sollte beim Umgang mit rohen Eiern streng auf die Hygiene geachtet werden. Ältere Menschen, Schwangere, Personen mit geschwächtem Abwehrsystem und Kindern sollten keine Gericht mit rohen Eiern essen.

Die Symptome

Eine Salmonellen-Erkrankung äußert sich innerhalb einiger Tage nach Infektion mit Durchfall, Bauchschmerzen und gelegentlich Erbrechen und leichtem Fieber. Die Beschwerden klingen in der Regel nach mehreren Tagen von selbst wieder ab. Insbesondere Säuglinge, Kleinkinder, Senioren und Menschen mit geschwächtem Abwehrsystem können schwerere Krankheitsverläufe entwickeln. Personen, die dieses Lebensmittel gegessen haben und schwere oder anhaltende Symptome entwickeln, sollten zum Arzt gehen und auf eine mögliche Salmonellen-Infektion hinweisen.