Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Hildesheim und die Welt: Das wird heute wichtig

Veröffentlicht von dpa am 15.04.2019.

Im Süden der USA kamen mehrere Menschen durch heftige Unwetter ums Leben. Vor dem Landgericht Braunschweig wird das Urteil gegen einen mutmaßlichen Erbschleicher erwartet, der Millionen durch Betrug erbeutet haben soll. Und in Hildesheim sucht das Schulmuseum dringend ehrenamtliche Mitarbeiter.

Hildesheim und die Region

Schulmuseum sucht Ehrenamtliche -

Hildesheim. - Das Schulmuseum sucht nach neuen ehrenamtlichen Mitarbeitern. Nach der Unwetterkatastrophe im Juli 2017 musste das Museum seine Türen auf der Domäne Marienburg schließen, wurde aber kurze Zeit später mit einer neuen Dauerausstellung im Zentrum der Stadt wiedereröffnet: Seit dem 15. November 2018 ist es in neuen Räumlichkeiten der Volkshochschule Hildesheim zu Hause. Was es dort für neue Exponate zu sehen und was genau es für Ehrenamtliche im Museum zu tun gibt, darüber berichtet Norbert Mierzowsky.

Mehr Stellplätze für Radfahrer – nur wann? -

Sarstedt. - Wann und wie am Sarstedter Bahnhof die Situation für Fahrradfahrer verbessert werden soll, ist heute das Thema unseres Reporters Alexander Raths. Bisherige Pläner sehen vor, dass es erheblich mehr Stellplätze geben soll, die Stadt will dies nach eigenen Angaben bis Herbst 2019 umsetzen. Auch den Tunnel will sie auf Vordermann bringen. Wir berichten zum Stand der Planungen.

Niedersachsen

Erkundungsbergwerk Gorleben: Staatssekretär des Bundesumweltministeriums zu Besuch -

Gorleben. - Seit Jahrzehnten wird über die Eignung des Salzstocks in Gorleben für die Endlagerung von hoch radioaktivem Atommüll gestritten. Der damalige niedersächsische Ministerpräsident Ernst Albrecht (CDU) hatte den Salzstock als mögliches Endlager vorgeschlagen. Gorleben sollte zum Standort für ein Nukleares Entsorgungszentrum werden.

Die Pläne stießen jedoch auf Widerstand von Atomkraftgegnern. Angesichts massenhafter Proteste erklärte Albrecht schon 1979, eine Wiederaufarbeitungsanlage in Gorleben sei politisch nicht durchsetzbar. Das Endlagerprojekt blieb aber auf dem Tisch. Auch danach war der Salzstock jahrzehntelang die bundesweit einzige Option zur dauerhaften Lagerung von hoch radioaktivem Atommüll.

Urteil gegen mutmaßlichen Erbschleicher erwartet -

Braunschweig. - Im Prozess gegen einen 52-Jährigen wegen Erbschleicherei werden am Montag vor dem Landgericht Braunschweig die Plädoyers und das Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann Untreue in 77 Fällen und Betrug vor. Er soll sich am Sterbebett einer schwerkranken Frau aus Bad Harzburg als ihr Ehemann ausgegeben und sich so ein Millionenerbe erschlichen haben. Dabei soll er sie dazu bewegt haben, ihm eine Vollmacht auszustellen und ihr Testament zu ändern.

Deutschland und die Welt

Mehrere Tote durch Unwetter in den USA -

Austin - . Über den Süden der USA ist eine Schlechtwetterfront gezogen: Im Bundesstaat Texas und dem angrenzenden Louisiana kam es zu Sturmböen, Sturzfluten und Tornados. Dabei starben mehrere Menschen. Durch die Wirbelstürme und Überschwemmungen wurden zahlreiche Häuser zerstört, umgestürzte Bäume sperrten die Straßen oder fielen auf Überlandleitungen und sorgten vielerorts für Stromausfall. Die Ortschaft Franklin in Texas wurde nach Medienberichten beinahe vollständig durch einen Tornado zerstört.

Die Schlechtwetterfront bewegte sich am Sonntag in nordöstlicher Richtung weiter. Auch New York und die Hauptstadt Washington richteten sich darauf ein.

Knapper Sieg der Sozialdemokraten in Finnland -

Helsinki. - Nach dem Sieg der Sozialdemokraten bei der Parlamentswahl in Finnland steht eine schwierige Regierungsbildung an. Da der sozialdemokratische Parteichef Antti Rinne aller Voraussicht nach mit der Regierungsbildung beauftragt werden dürfte, liegt der Ball zunächst in seinem Feld.

Nach vorläufigen Zahlen nach Auszählung aller Stimmen lagen die Sozialdemokraten mit 17,7 Prozent vor der rechtspopulistischen Partei Die Finnen mit 17,5 und der konservativen Nationalen Sammlungspartei mit 17,0 Prozent. Rinnes Partei erhält demnach 40 Sitze und damit ein Mandat mehr als die Rechtspopulisten und zwei mehr als die Konservativen. Die Zentrumspartei des bisherigen Ministerpräsidenten Juha Sipilä war der große Verlierer der Wahl und kam mit 31 Sitzen nur auf Rang vier.