Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Hildesheim und die Welt: Das wird heute wichtig

Veröffentlicht von HAZ-Redaktion am 01.08.2018.

Hildesheim und die Region

Hildesheim. In der Oststadt sorgen die neuen Parksperren im Bereich Goschenstraße/Annenstraße für Ärger. Sie wurden eingerichtet, um wildes Parken zu verhindern – nun aber werden seitens einiger Hildesheimer Proteste laut. CDU-Mann Dirk Bettels unterstützt diese Seite. Was genau Anlass zur Kritik gibt und ob diese Lösung ein Vorbild für andere Parksituationen in der Stadt sein kann: HAZ-Reporter Rainer Breda sucht die Antworten darauf.

Niedersachsen.

Ex-Polizeichef vor Gericht

Oldenburg. Weil er seinen Dienstwagen wiederholt unrechtmäßig genutzt haben soll, steht ein 63-Jähriger wegen Untreue vor Gericht. Am Mittwoch beginnt der Prozess gegen den früheren Leiter der Polizeiinspektion Wilhelmshaven/Friesland. Dieser weist alle Vorwürfe zurück und hat eine ausführliche Aussage angekündigt. Der Anklage zufolge soll er unter anderem den Fahrer der Polizei angewiesen haben, ihn von seiner Wohnung abzuholen, zur Dienststelle oder zu auswärtigen Terminen zu fahren und später wieder nach Hause zu bringen. Außerdem soll er den Wagen auch privat genutzt haben.

Vorrat an Blutspenden beim DRK sinkt

Springe. Die extreme Hitze der vergangenen Tage hat offensichtlich viele Blutspender abgeschreckt. Die Zahl der Spenden ist nach Angaben des DRK-Blutspendedienstes in Springe jedenfalls dramatisch gesunken. Es drohe mittlerweile ein echter Engpass, sagte Sprecher Markus Baulke der Deutschen Presse-Agentur. Alleine in Niedersachsen und Bremen fehlten dem DRK 400 bis 450 Spender pro Tag. Trotz der enormen Hitze sei das Blutspenden in der Regel nicht mit erhöhten gesundheitlichen Risiken verbunden, wenn man ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt. Der DRK-Blutspendedienst in Springe ist für die Bundesländer Niedersachsen, Bremen, Thüringen und Sachsen-Anhalt zuständig.

Deutschland und die Welt

Starke Nachfrage nach deutschen Visa in Indien

Berlin. In Deutschland studieren oder arbeiten - das wollen immer mehr Inder. Die Auslandsvertretungen in Indien verzeichneten einen sprunghaften Anstieg der Nachfrage nach einem Studium in Deutschland, hieß es auf dpa-Anfrage aus dem Auswärtigen Amt. Auch die Nachfrage nach Visa für eine Erwerbstätigkeit in Deutschland sei hoch. Nach Angaben des Auswärtigen Amtes stieg die Zahl der erteilten Arbeitsvisa in Indien von knapp 4000 im Jahr 2013 auf mehr als 7000 im darauffolgenden Jahr. Für 2017 lag die Zahl bei 7384. Die Anzahl der erteilten Studentenvisa stieg von Jahr zu Jahr beständig - von rund 2900 im Jahr 2013 auf knapp 5600 im vergangenen Jahr.

Ankerzentren starten in Bayern - Kritik bleibt

München. Um in Asylverfahren schneller entscheiden zu können, startet Bayern am Mittwoch als erstes Bundesland mit den umstrittenen Asyl- und Abschiebezentren. Nach dem «Masterplan Migration» von Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) sollen die sogenannten Ankerzentren die Asylverfahren beschleunigen - und damit auch eine Abschiebung oder Rückführung derjenigen, die kein Bleiberecht haben. In allen sieben Regierungsbezirken werden dazu Transitzentren oder Erstaufnahmeeinrichtungen umgewandelt. Etwa 1000 bis 1500 Flüchtlinge sollen jeweils zentral untergebracht sein.