Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Hildesheim und die Welt – das wird heute wichtig

Veröffentlicht von Kimberly Fiebig am 11.07.2019.

Hildesheim/Porta Westfalica - In Hildesheim trainiert Radsportler Olaf Nützsche eine Kreisklassemannschaft. In Porta Westfalica brennt das ehemalige Steinkohle-Kraftwerk immer noch. In Berlin empfängt Bundeskanzlerin Merkel die neue dänische Ministerpräsidentin.

Hildesheim und die Region

Demenz statt Ruhestand -
Eine Hildesheimerin kümmert sich seit sechs Jahren um ihren demenzkranken Mann. Ein Trauma hat die Krankheit bei ihm mit nur 57 Jahren ausgelöst.

Strampeln statt Schießen? -
Mountainbiker Olaf Nützsche macht den Fußballern des VfL Sehlem Beine. Der Radsportler trainiert die Kicker im Bike-Park Bad Salzdetfurth.

Nicht mehr nur Café -
Das Michaelis Weltcafé hat ein neues Konzept entwickelt und stellt es vor.

Niedersachsen

Brand in ehemaligem Steinkohle-Kraftwerk: Löscharbeiten nicht möglich -
Porta Westfalica (dpa) - Das Feuer auf dem Gelände eines ehemaligen Steinkohle-Kraftwerks in Porta Westfalica hat die Feuerwehr unter Kontrolle. Wie ein Sprecher am Donnerstagmorgen sagte, lassen die Einsatzkräfte das Gebäude derzeit kontrolliert abbrennen. Aufgrund der Einsturzgefahr sei es den Einsatzkräften weiterhin nicht möglich, Löscharbeiten vorzunehmen. Im Laufe des Vormittags soll nun über das weitere Vorgehen entschieden werden, hieß es in der Nacht.

Eltern und sich selbst getötet - Ermittlungen gehen weiter -
Werther (dpa) - Nach dem Tod von drei Menschen in Werther bei Bielefeld sollen am Donnerstag die Leichen obduziert werden. Bei dem Fall gehen die Ermittler bislang davon aus, dass ein 55-Jähriger zunächst seine Eltern und dann sich selbst getötet hat. Ihren Tatverdacht begründeten die Ermittler mit der Auffindesituation der Leichen. «Derzeit liegen keinerlei Hinweise auf eine weitere am Tatort handelnde Person vor», hieß es in einer Mitteilung. Einzelheiten sowie mutmaßliche Hintergründe der Tat blieben zunächst unklar. Die Kleinstadt Werther liegt am Teutoburger Wald, knapp zehn Kilometer nordwestlich von Bielefeld. Sie hat rund 11 500 Einwohner.

Urteil von Bundesverwaltungsgericht zur Heideautobahn A39 erwartet -
Leipzig (dpa/lni) - Am Bundesverwaltungsgericht wird am Donnerstag (10.00 Uhr) ein Urteil im Streit um das erste Teilstück der umstrittenen Heideautobahn A39 zwischen Lüneburg und Wolfsburg erwartet. Die Kläger - die Umweltschutzorganisation Bund, zwei Gemeinden sowie mehrere private Grundstücksbesitzer - bemängeln unter anderem Verstöße gegen Wasser- und Naturschutzrecht. Zudem bezweifeln die Kläger die Notwendigkeit der Autobahn.

Deutschland und die Welt

EuGH urteilt über Passagierrechte bei Flugverspätungen -
Luxemburg (dpa) - Der Europäische Gerichtshof urteilt am Donnerstag (9.30 Uhr) über das Passagier-Recht auf Entschädigung bei verspäteten Langstreckenflügen. Im speziellen Fall geht es um eine bei einer tschechischen Fluggesellschaft gebuchten Reise von Prag nach Bangkok mit Umsteigen in Abu Dhabi. Der Flug auf der ersten Teilstrecke, der in der EU begann, war pünktlich, doch der Anschlussflug endete mit mehr als drei Stunden Verspätung. Die EU-Richter sollen klären, ob die Airline dafür haftet, obwohl der Anschlussflug von einer nicht in der Europäischen Union ansässigen Fluggesellschaft ausgeführt wurde.

Merkel empfängt neue dänische Ministerpräsidentin -
Berlin (dpa) - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) begrüßt am Donnerstag die neue dänische Ministerpräsidentin Mette Frederiksen in Berlin. Am Mittag (12.30 Uhr) will Merkel die Sozialdemokratin mit militärischen Ehren vor dem Kanzleramt empfangen, nach einem Gespräch ist eine gemeinsame Pressebegegnung geplant (13.45 Uhr).

VW-Aufsichtsrat berät über Zusammenarbeit mit Ford -
Wolfsburg (dpa) - Der Aufsichtsrat des Autobauers Volkswagen berät am Donnerstag in Wolfsburg über eine mögliche Ausweitung der Zusammenarbeit mit Ford. Die Autoriesen kooperieren bereits im Segment der leichten Nutzfahrzeuge und Pick-ups, um Hunderte Millionen Euro an Entwicklungskosten zu sparen.

Vatikan lässt Gräber öffnen - mysteriöser Kriminalfall -
Rom (dpa) - Auf einem deutschen Friedhof im Vatikan werden am Donnerstag zwei Gräber geöffnet, in denen möglicherweise die Gebeine eines vermissten italienischen Mädchens liegen. Was mit Emanuela Orlandi vor 36 Jahren passierte, ist noch immer nicht geklärt. Die Tochter eines Vatikan-Hofdieners kam im Jahr 1983 nicht von der Musikschule nach Hause zurück.