Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Lechstedter: Busse halten sich nicht an Tempo-Limit

Veröffentlicht von HAZ-Redaktion am 05.02.2017.

Lechstedt - Einige Bürger aus Lechstedt haben sich beim Ortsrat darüber beschwert, dass es die Fahrer der Rizor-Busse nicht so genau mit der Geschwindigkeit nehmen. Das sei hauptsächlich auf der Strecke zwischen Itzum und Lechstedt, aber auch in Richtung Heinde der Fall, erklärte Ortsbürgermeister Volker Klare in der jüngsten Sitzung des Ortsrates. Dort gilt Tempo 70.

Der Ortsbürgermeister hat mittlerweile die Firma Rizor mit den Vorwürfen der Einwohner konfrontiert. Es gebe keine Auffälligkeiten, teilte ein Mitarbeiter des Unternehmens mit. Das Busunternehmen habe aber die Fahrer darauf angesprochen und an sie appelliert, die Höchstgeschwindigkeit einzuhalten. „Anscheinend hat sich die Situation derzeit nahezu normalisiert. Es gab zuletzt keine Hinweise mehr. Wir werden die Sache aber weiter beobachten“, meinte Volker Klare. Bei weiteren Beschwerden könnten sich die Kommunalpolitiker auch gemeinsame Schritte mit der Stadt vorstellen.

Dorfwettbewerb kein Thema

Eine Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ kommt für die Lechstedter zumindest in diesem Jahr nicht in Frage. Ein Grund für die Absage ist die kurze Zeit bis zum Anmeldeschluss Ende Februar. Den Ortsratsmitgliedern ist bewusst, dass die Arbeit erst nach einer Anmeldung richtig losgeht. Für den weiteren Prozess und die Vorbereitung des Besuches der Kommission müssten viele Menschen aus dem Ort mit ins Boot geholt werden.

Die stellvertretende Ortsbürgermeisterin Margret Schütte könnte es sich eher vorstellen, unabhängig vom Wettbewerb einzelne Punkte herauszunehmen und daran zu arbeiten. Viele Lechstedter hätten noch die jüngste Teilnahme am Wettbewerb im Hinterkopf. Die Ergebnisse seien nicht unbedingt nachhaltig gewesen. Um Nachhaltigkeit geht es auch im Leitbild der Stadt. Das steht in der nächsten Sitzung im April auf der Tagesordnung des Ortsrates. Einzelne Punkte seien durchaus auch für Lechstedt interessant, hieß es.

Ein öffentlicher Bücherschrank?

Die Planungen für den öffentlichen Bücherschrank gehen voran. Doch bis zur Umsetzung sind noch verschiedene formelle Hürden zu nehmen. Als Standort wurde der Platz vor dem Gemeinderaum festgelegt. Eventuell könnte er noch durch ein Bankensemble aufgelockert werden. Nach einer Schenkung und Annahme durch die Stadt folgt dann die Übereignung an die Lechstedter. Außerdem ist ein Vertrag zwischen der Stadt und dem Kirchenamt notwendig. Eine Gruppe von Frauen will sich um den Bücherschrank kümmern.

Der Breitbandausbau durch den Anbieter htp geht voran. „Ein schnelles Internet steht voraussichtlich bereits im Sommer zur Verfügung“, teilte Volker Klare mit. Die Aktion „Saubere Landschaft“ findet am 11. März ab 9 Uhr statt.