Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Rössingerin bricht 14 Jahre alten Rekord

Veröffentlicht von Ulrich Hempen am 12.06.2019.

Holzminden - Beim Volleyball ist das Netz 2,43 Meter hoch – und ein Fußballtor 2,44 Meter. Für Klara Härke von der VSV Rössing war das noch immer nicht genug. Sie übersprang in Holzminden beim Heinz-Roloff-Stabhochsprung-Meeting die Latte bei 2,45 Meter.

Das ist ein neuer Hildesheimer Kreisrekord im Stabhochsprung für zwölfjährige Mädchen. Der alte Rekord von Laura Pytel (TKJ Sarstedt) aus dem Jahre 2005 wurde von Klara Härke gleich um 23 Zentimeter verbessert – 2005 war Härke noch gar nicht geboren.

Exklusives Meeting

Für ihren Rekordsprung hatte sie sich einen angemessenen Rahmen ausgesucht: Das Heinz-Roloff-Meeting gehört deutschlandweit zu den bekanntesten Stabhochsprung-Veranstaltungen. Athleten aus acht Bundesländern sowie aus Dänemark waren am Start.

Härkes Leistung ist umso höher einzuschätzen, als ihre Trainingsbedingungen in Rössing nicht ideal sind. „Wir haben keine Tartanbahn, und an eine Stabhochsprunganlage ist gar nicht zu denken. Deshalb fahre ich jede Woche zum Training ins Sportleistungszentrum Hannover“, sagt Härke.

Beste Niedersächsin

In der aktuellen Rangliste des Niedersächsischen Leichtathletikverbandes steht sie jetzt auf Platz eins – bundesweit ist sie die Nummer drei. Geht da noch mehr? „Mein nächster Start ist beim Sarstedter Sparkassen-Leichtathletik-Meeting am 29. Juni. Da darf ich wieder fliegen“, sagt Härke.