Hildesheimer Allgemeine Zeitung

Sperrung der K 516 sorgt für zähen Verkehr in Sarstedt

Veröffentlicht von Kathi Flau am 09.10.2019.

Sarstedt - Kaum ist sie dicht, die Breslauer Straße, machen sich die Folgen der Umleitung bis fast in die Innenstadt bemerkbar: Viele Autos, aber auch der Schwerlastverkehr, muss seit dem gestrigen Mittwochvormittag den gesperrten Teil von der Helperder Straße bis zur Kreuzung Teinkamp/Boksberg der K516 umfahren.

Die Umleitungen und möglichen Abfahrten sind ausgeschildert. Wer ihnen folgt, erreicht sein Ziel zwar wie sonst auch, muss aber weitaus mehr Zeit für die Fahrt einplanen. Zum einen, weil die Umleitungen großräumig angelegt werden mussten – und entweder über Ruthe oder über die Abfahrt Hildesheimer Straße führen. Und zum anderen, weil sich nun unter anderem auch die Laster auf kleineren Stadtstraßen in den Verkehr einreihen, was zu Staus führen kann.

Bauarbeiten hätten längst beginnen sollen

Bei der Baustelle handelt sich um den zweiten Sanierungsabschnitt des Radwegs zwischen Sarstedt und Heisede. Die Arbeiten hatten bereits Mitte September mit einem ersten Bauabschnitt und einer Vollsperrung der Heiseder Straße begonnen. Dort ist die Fahrbahn inzwischen wieder frei. Der Beginn des zweiten Bauabschnitts, der die derzeitigen Umleitungen notwendig macht, hat sich um zwei Tage verzögert – eigentlich hätten die Arbeiten bereits am vergangenen Montag, 7. Oktober, beginnen sollen. Warum es zu der Verzögerung kam, ist bislang nicht bekannt.

Jörg Woyda von der Stadtverwaltung erklärte jedoch zur Terminierung der Bauarbeiten bereits im Vorfeld, dass „es sich bei solchen Terminen natürlich immer um vorläufige Daten handelt. Die sollen grundsätzlich auch eingehalten werden, aber inder Praxis kommt es eben doch mal vor, dass sich die eine oder andere Baustelle kurzfristig verschiebt.“

Ende der Sperrung am 16. Oktober – voraussichtlich

Und so sei auch das anvisierte Ende der Sperrung, die bis einschließlich Donnerstag, 16. Oktober, dauern soll, zu verstehen. Die Firma Lauer Verkehrstechnik, die für die Koordinierung der Arbeiten sowie ihre Ausführung verantwortlich ist, habe sich bislang stets als zuverlässig und verantwortungsvoll in der Zusammenarbeit mit der Stadt erwiesen. Und Woyda sieht keinen Grund, warum das diesmal anders laufen sollte. „Ich gehe davon aus, dass die Arbeiten entlang der Breskauer Straße wie geplant bis zum 16. Oktober dauern werden“, so Woyda, „und wir sie dann wieder freigeben können.“ Sollte sich daran wider Erwarten etwas ändern, werde die Stadt über ihre Homepage sofort die Sarstedter informieren. Der derzeitige zweite Bauabschnitt ist gleichzeitig der letzte bei der Sanierung des Radwegs.