Hildesheimer Allgemeine Zeitung

VfV 06 holt Abwehrriesen

Veröffentlicht von Andreas Kreth am 15.05.2019.

Hildesheim - Fußball-Oberligist VfV Borussia 06 Hildesheim meldet den nächsten Neuzugang: Der 24-jährige Marcel Kohn, schon von der Figur her ein Abwehrriese, hat am Mittwoch einen Vertrag für die kommende Saison unterschrieben.

„Seine herausragende Mentalität und Haltung zum Fußballsport werden uns definitiv voranbringen“, zeigte sich der künftige VfV-06- Cheftrainer Benjamin Duda erfreut darüber, dass dieser Transfer geklappt hat. „Mit Marcel Kohn bekommen wir einen jungen und hungrigen, aber für sein Alter auch schon enorm erfahrenen Spieler für das defensive Zentrum.“

Ausbildung bei Bundesligisten

Der 190 Zentimeter große Kohn kommt mit der Empfehlung von mehr als 80 Regionalliga- und 55 Oberligaspielen nach Hildesheim. Der gebürtige Wolfsburger machte seine Ausbildung in den Jugendakademien der Bundesligisten VfL Wolfsburg, RB Leipzig und Holstein Kiel und spielte dort in den A- und B- Junioren-Bundesligen.

Bereits mit 22 Jahren war er dann Abwehrchef beim Regionalligisten TSV Havelse, in der zu Ende gehenden Saison spielt er beim Regionalligisten Lupo Martini Wolfsburg, dem künftigen Ligakonkurrenten des VfV 06 Hildesheim.

„Das habe ich so noch nicht erlebt“

„Ich freue mich extrem auf diese Aufgabe in Hildesheim“, betonte Marcel Kohn bei Vertragsunterzeichnung. „Der Verein hat sich wahnsinnig um mich bemüht. Das war beeindruckend und ich habe das so auch noch nicht erlebt“, sagte der Neu-Hildesheimer. „Ich möchte dem Verein und der Mannschaft helfen, die gesteckten Ziele zu erreichen und ich denke, dass ich mich in diesem Umfeld auch als Persönlichkeit und Fußballer weiter entwickeln kann.“ Marcel Kohn arbeitet neben dem Vertragsspielerjob beim VfV 06 auch als Bürokaufmann in Hannover.

Die Verpflichtung eines erfahrenen Abwehrhünen war konzeptionell auch deshalb wichtig, weil Benjamin Duda den aktuellen Abwehrchef Yannik Schulze künftig auf dessen Lieblingsposition als Sechser im defensiven Mittelfeld sieht. „Damit Schulle dort spielen kann, brauchten wir einen Defensiv-Leader. Den haben wir jetzt.“